Earthapple
surrounded
by cosmic noise

Begehbare Installation
8m x 8m x 4m
Rettungsdecken, Holzlatten,
Kies, objets trouvés

14. Jungkunst 
Winterthur
vom 22. bis 25. Oktober  

www.jungkunst.ch

︎



Inspiriert von Himmelsdarstellungen, Weltensystemen und dem Interesse am All, zeigt GislerGähwiler an der diesjährigen Jungkunst in Winterthur eine begehbare geodätische Kuppel.

Buckminster Fuller, eine Schlüsselfigur des zwanzigsten Jahrhunderts, entwickelte in den 1940er Jahren die sogenannte geodätische Kuppel. Ihre nachhaltigen Eigenschaften führen dazu, dass sie immer häufiger in der Architektur angewendet wird.
Der Earthapple, wie ihn das Künstlerpaar getauft hat, ist auf der einen Seite Welten- und Himmelsdarstellung und verkörpert auf der anderen Seite den menschlichen Drang sich immer weiter in unbekannte Sphären zu bewegen. So macht sich die Menschheit heute mit ihren Entdeckungsschiffen und Robotern auf in den Weltraum, forscht und erweitert unseren Blick auf das jetzige Weltbild.

Das Künstlerpaar selbst hat sich mit ihrer Radioequipment auf Forschungsreise begeben und suchte mit Röhrenradios nach galaktischem Rauschen. Das Empfangen des Rauschens ist derart simpel, dass jeder in den Genuss der Weltallrauschens kommen kann. Die rauschartigen Störungssignale von Radiogeräten können durchaus auch Klänge von Meteoriten, der Sonne oder der Milchstrasse sein. Kurz oberhalb des Kurzwellenbereiches sind diese Störsignale zu empfangen und lassen erahnen wie das Raumschiff Erde durch den Weltraum gleitet.

Die Licht- und Windinstallation im Inneren gibt diesen galaktischen Klängen einen Raum. Sie spiegelt und reflektiert unser Verhältnis zu den Schwingungen der Technik und der Natur.